Mi. 16.12.09 | amtl. Bekanntmachung
Nicht alles kann sofort getan werden,
aber wir müssen tun,
was wir heute tun können,
in der Hoffnung auf das,
was morgen möglich sein wird.
(Papst Johannes Paul II.)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2009 nähert sich dem Ende. Weihnachten, Silvester und ein neues Jahr stehen vor der Türe. Ein aufregendes Jahr mit vielen, leider auch negativen Schlagzeilen aus Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft neigt sich dem Ende zu. Wir lasen, hörten und sahen wie die USA Ihren neuen Präsidenten Barack Obama feierten, von verheerenden Unwettern in aller Welt, von Terroranschlägen, von der sich fortsetzenden weltweiten Wirtschafts- und Bankenkrise, von Wahlen aber auch von einem neuen Waffenstillstand in Gaza, um nur Einiges zu nennen. Als Highlight für unsere Gemeinde möchte ich die Feier zum 300jährigen Bestehen unserer Kirche Mariä Himmelfahrt mit dem Besuch des Bischofs, Dr. Gebhard Fürst herausgreifen. Über die in neuem Glanz erstrahlende Kirche dürfen wir uns freuen.
Das Superwahljahr 2009 hat auch Veränderungen im Gemeinderat unseres Dorfes erbracht. Langjährige verdiente Ratsmitglieder sind ausgeschieden. Das Gremium mit drei neuen Mitgliedern hat nahtlos an die bisher konstruktive Arbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gemeinde angeknüpft.
Wir in Balgheim konnten seitens der Gemeinde die vorgesehenen Investitionen z. B. die neue Zufahrt zum Gewerbegebiet, eine Zufahrt zum Pfarrgarten, den Abbruch des dortigen Gebäudes, umfangreiche Sanierungen am Kanalnetz und eine Verbrauchsoptimierung bei der Straßenbeleuchtung planmäßig durchführen. Auch für das kommende Jahr sind wir optimistisch, obwohl aus Sicht der Kommunalfinanzen betrachtet, eher magere Jahre folgen werden. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und werden keine unüberschaubaren Risiken eingehen. Dennoch wird der geplante, dringend notwendige Neubau des Kindergartens den Einsatz aller Kräfte beanspruchen.
Das gesamte Ausmaß der jetzigen Wirtschaftskrise ist nicht überschaubar und kann nur erahnt werden. Sorgenvolle Blicke gelten der Sicherheit des Arbeitsplatzes, dem Bestand des Betriebes, der persönlichen Entwicklung und der eigenen Familie. Darüber hinaus steht unsere Gesellschaft im Zuge des demographischen Wandels vor großen Problemen, auf die sich auch unsere Gemeinde vorbereiten muss. Trotzdem können wir nicht wirklich klagen, wenn wir uns in der Welt umschauen.
In unserer Gemeinde und in unserem Umfeld sorgen viele dafür, dass wir, insgesamt betrachtet, zufrieden sein können. All denjenigen, die in irgendeiner Art und Weise für das Gemeinwohl im Einsatz sind, gilt mein Dank! Dank sage ich ebenso allen, die sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen engagieren.
So liegen nun ein paar Feiertage im Familien- und Freundeskreis mit hoffentlich etwas Erholung vor uns. Diese Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr lädt uns ein, inne zu halten, zurück zu blicken sowie neue Kraft und Mut für die kommenden Herausforderungen zu tanken. Wir haben Grund zur Zuversicht!
Auch im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung sowie persönlich wünsche ich Ihnen in diesem Sinne ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest, Gesundheit, Erfolg und Glück fürs Neue Jahr!
FROHE FESTTAGE UND ALLES GUTE IN 2010!
Herzlichst
Ihr
Helmut Götz
Bürgermeister

Gemeindeverwaltung
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